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Firmengeschichte
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Spezialisten für Rohrwerkzeuge
Die Arbeit dreier Generationen war es, die aus kleinsten Anfängen das heute Profil der Firma Gebr. Stursberg formte. Schon bald nach dem ersten Weltkrieg wurden die Räumlichkeiten an der Lockfinke zu eng und so entschlossen sich die Inhaber, ein günstigeres Betriebsgelände mit entsprechenden Ausdehnungsmöglichkeiten an der Remscheider Straße zu erwerben.
In einem alten Schieferhaus wurde die Produktion dann wieder aufgenommen.
Während der Weltwirtschaftkrise waren die ersten Erweiterungen des Betriebes fällig und mit dieser Vergrößerung entwickelte sich auch in der Folgezeit der Absatz kontinuierlich. Mit Beginn des zweiten Weltkrieges machten die politischen Verhältnisse auch nicht vor der Firma Gebr. Stursberg halt. Zwangsweise musste ein Teil der Fabrikation für die Rüstfertigung freigestellt werden.
Inzwischen war Karl Somborn, der Schwiegersohn von Adolf Stursberg, 1938 in das Unternehmen eingetreten. Während er schwerpunktmäßig den technischen Bereich betreute, befasste sich seine Ehefrau mit der Abwicklung der kaufmännischen Angelegenheiten.
Karl Somborn, der zum Wehrdienst an der Front eingezogen worden war, wurde 1944 als vermisst gemeldet. Dieser Verlust traf das Unternehmen schwer. Die beiden Firmengründe führten Ihren Betrieb jedoch weiter, vergrößerten die Produktionsfläche abermals und schieden erst Mitte der 50er Jahre aus, als der im November 2008 verstorbene Wilfried Somborn die technische Regie der Werkzeugfabrik übernahm.
1970 und 1978 folgten nochmals Vergrößerungen der Fabrikations- , Lager- und Sozialräume, eine Entwicklung, mit der die wirtschaftliche Ausdehnung des Unternehmens konform ging.. Wurde früher das Fabrikationsprogramm im wesentlichem im Ausland abgesetzt, so suchte Wilfied Somborn ab Mitte der sechziger Jahre auch in der Bundesrepublik seinen Kundenkreis. Über zahlreiche Vertretungen und Auslieferungslager wird heute die kurzfristige Versorgung der Abnehmer sichergestellt.
Rohrwerkzeuge wie Rohrabschneider, Kettenrohrzangen und Rohrschraubstöcke waren schon immer die Umsatzträger des Betriebes. Als Spezialisten der Branche verfeinerten die Inhaber jedoch ihre Erzeugnisse, dem technischen Fortschritt folgend und brachten schließlich eigene Entwicklungen auf den Markt, die als Gebrauchsmuster entsprechenden Schutz genießen. Daneben rundet ein Handelsprogramm die Palette der Eigenprodukte ab.
Auch heute noch stellt sich STUREM unter der Leitung von Karl-Dieter Huelsenbeck den wirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit und beschreitet nun neue Wege im Internet.
Heute wie gestern gilt „STUREM“ als Markenzeichen der Spezialisten für Rohrwerkzeuge aus Remscheid, in der Bundesrepublik und weltweit.